Haus Phönix Teublitz
TIVBELITZ – DIE BAUMHÖHLE, FESTUNG GEGEN DIE SLAWEN UND GLASHÜTTE DER NEUZEIT TEUBLITZ IN DER OBERPFALZ In der Karolingerzeit spielte der Gemeindeteil Breemberga (Premberg) eine wichtige Rolle als „Hauptgrenzort“ gegen die Slawen und stand in der Bedeutung neben Städten wie Regensburg und Erfurt. Erstmals erwähnt wurde Tivbelitz in einem Inventarverzeichnis, das der bayerische Wittelsbacher Herzog Otto II. um 1235 hatte er- stellen lassen. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde das Schloss Teublitz errichtet. Bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs gehörte es neun Adeligen sowie Edlen, die damit die Gerichtsbarkeit ausübten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wechselte der Be- sitzer und 1977 wurde das Anwesen vom Sozial werk Heuser übernommen und für eine neue Nutzung angepasst. Heute residiert im Schloss Teublitz eine Außenwohngruppe der sozialen Eingliederungshilfe in Burglengenfeld. SEIT ÜBER 70 JAHREN STADTRECHTE Die erste Glashütte wurde 1813 errichtet, vier Jahre später wurde sie durch eine Spiegel glasschleife erweitert. Hier wurden die in der Glashütte gefertigten Glasprodukte geschliffen und poliert. Viele Arbeiter der „Schleif“ kamen Teublitz liegt zwischen Regens- burg und der Großen Kreisstadt Schwandorf in der Oberpfalz. In den 17 Gemeindeteilen leben rund 7.700 Menschen beiderseits des Flüs- schens Naab. Aus dem Inventarverzeichnis eines Erlauchten
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