DRK-Gifhorn

3 2 Unter dem Eindruck einer Schlacht und der voll- kommen unzulänglichen medizinischen Versorgung der Soldaten gründete Henry Dunant 1863 das Rote Kreuz – mit der Zielsetzung, den Menschen zu hel- fen. Heute, über 150 Jahre später, stehen die Men- schen bei uns noch immer im Mittelpunkt. Men- schen, die helfen und Menschen, denen wir helfen. Unter dem Motto ‚Ein halbes Jahrhundert Pflege‘ feiert das Heinrich-Warnecke-Haus in Wittingen sein 50-jähriges Jubiläum. Und als hätte sich kaum etwas geändert, sprach vor 50 Jahren der Landrat Heinrich Warnecke, nach dem das Haus benannt wurde, ein Problem an, das uns seitdem beschäftigt: „Bau und Gestaltung des Heimes für alte Menschen bedeutet ein großes Stück vorwärts bei der Lösung eines der brennenden Probleme unserer Tage.“ Und auch heu- te sind wir nicht von diesem Engagement abgerückt. Das Heinrich-Warnecke-Haus hat sich seitdem wei- terentwickelt, verändert und den neuen Bedürfnis- sen der Menschen angepasst. Ein halbes Jahrhundert Pflege Bei uns stehen die Menschen im Mittelpunkt Liebe Leserinnen und Leser, Besucher und Bewohner unseres Heinrich-Warnecke-Hauses 1962 erwarb der Landkreis Gifhorn das Gebäude der Allgemeinen Sparkasse in Wittingen, mit einem Grund- stück von ca. 3.200 qm, um auf dem Gelände ein Al- ten- und Pflegeheim zu bauen. Das Heinrich-Warnecke- Haus liegt sehr zentral in Fußnähe zum Stadtzentrum von Wittingen und zum umliegenden Wald- und Wiesen- gebiet. Das älteste Haus des DRK Gifhorn verfügt über 70 Einzelzimmer. 1996 wurde die Einrichtung weitläufig modernisiert. Alle Zimmer sind senioren- bzw. behin- dertengerecht ausgestattet mit eigener Nasszelle und teilweise mit Balkon. Gerne können die Bewohner ihre eigenen Möbel mitbringen. Besonders stolz sind wir auf den gesonderten Betreuungsbereich für altersverwirrte Menschen. Das Heinrich-Warnecke-Haus war die erste Einrichtung im Landkreis Gifhorn, die sich schon 1994 auf die Be- treuung altersverwirrter und dementer Menschen spe- zialisiert hat. Ganz nach dem Motto von Erich Kästner ‚Es gibt nichts Gutes außer man tut es‘ hat das DRK sehr frühzeitig den Wandel und die Herausforderungen erkannt und akzeptiert. Besondere Betreuungskonzepte und Betreuungsbedarfe, ein angenehmes Zusammenle- ben und eigene Rückzugsmöglichkeiten für Bewohner, Gäste und Mitarbeiter führen dazu, dass in familiärer At- mosphäre gemeinsam „unter einem Dach“ gelebt wird. Als Vorstand des DRK Kreisverbandes ist es mir persön- lich ein Anliegen, allen Mitarbeitern und unseren Bewoh- nern und ihren Angehörigen zu danken: für die geleistete Arbeit, besonders aber für das uns entgegengebrachte Vertrauen, ohne das wir dieses freudige Jubiläum nicht feiern könnten. Anlässlich dieses Jubiläums, vor allem aber auch, um Ihnen als Bewohner, als zukünftiger Bewohner oder Verwandter unser Haus etwas näher zu bringen, haben wir dieses Magazin erstellt. Es enthält Wissenswertes zum Heinrich-Warnecke-Haus, dessen Entstehungsge- schichte sowie zum Pflegekonzept des Roten Kreuzes im Kreis Gifhorn. Ebenso finden Sie Informationen über unser Pflegewohnhaus in Calberlah und unser Alten- pflegeheim ‚Friedrich-Ackmann-Haus‘, die ihr 10- bzw. 35-jähriges Jubiläum feiern. Insgesamt können wir uns also über 95 Jahre Pflege beim Deutschen Roten Kreuz im Landkreis Gifhorn freuen. Wir haben uns Gedanken über wichtige Fragen ge- macht, die sich im Zusammenhang mit dem neuen Lebensabschnitt, dem Umzug in eine neue Heimat, er- geben: Fragen zum Haus, zur Betreuung, zu uns, den Mitarbeitern. Denn wir wollen, dass Sie oder ihre Ange- hörigen sich wohlfühlen. Daher sprechen wir allen Mitarbeitern ein herzliches Dankeschön aus, die tagtäglich mit Kompetenz, Ver- stand, viel Engagement und Herzenswärme dem An- spruch eines Henry Dunant gerecht werden. Unser Dank gilt aber auch allen Ansprechpartnern in verschiedenen Arbeitsbereichen der Stadt, des Landkreises, der Pfle- ge- und Krankenkassen und unseren Kooperationspart- nern, die uns zuverlässige und hilfreiche Partner waren und hoffentlich auch zukünftig bleiben. Und nicht zuletzt bedanken wir uns bei all denen, die an dieser Broschüre mitgearbeitet und zum Gelingen beigetragen haben. Sandro Pietrantoni Ralf Fricke Fachbereichsleitung Altenhilfe Jan Mechsner Heimleiter Pflegewohnhaus Calberlah Sandro Pietrantoni Vorstand

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