DRK-Gifhorn
17 16 Die Idee, ein DRK-Alten- und Pflegeheim in der Nähe der Innenstadt Gifhorns zu errichten, geht zurück auf das Jahr 1970 und wurde vom damaligen Oberkreis- direktor Dr. Friedrich Ackmann initiiert. Dennoch vergingen noch 12 Jahre, ehe die Grundsteinlegung für unsere heutige Einrichtung erfolgte. Bei seiner Eröffnung verfügte das Haus über 100 Pflegeplätze, die im Jahr 2000 mit einem Neubau um weitere 40 Plätze aufgestockt wurden. Das Friedrich-Ackmann-Haus verfügt heute über 140 großzügig bemessene, helle Einzel- und Doppelzimmer mit barrierefreiem Bad, geschmackvollem Mobiliar, TV-, Internet- und Telefonanschluss. Gerne können Bewoh- ner aber auch eigene Möbel oder liebgewonnene Acces- soires mitbringen. Im Erdgeschoss befinden sich Büros, der große Speisesaal und unsere Cafeteria, weitere Räumlichkeiten befinden sich im Kellergeschoss. Un- ser Wintergarten oder der grüne Innenhof mit Brunnen und gemütlichen Bänken schätzen unsere Bewohner aufgrund der dort herrschenden Ruhe ganz besonders. Dennoch bieten sich ihnen auch alle Vorzüge einer at- traktiven Kleinstadt, da die Ortsmitte und die geschäftige Fußgängerzone mit ihren zahlreichen Einkaufsmöglich- keiten schnell und sicher zu erreichen sind. Im Friedrich-Ackmann-Haus orientieren wir uns am Kon- zept einer aktivierenden Pflege, die mit der Zielvorstel- lung gepaart ist, vorhandene Fähigkeiten zu erhalten, auszubauen und Verlorengegangenes zu reaktivieren. Das heißt, dass wir unsere Bewohner befähigen wollen, Friedrich-Ackmann-Haus ihr Leben eigenverantwortlich und selbstständig zu le- ben und zu gestalten, was im hohen Maße dazu bei- trägt, zu einem Mehr an Lebensfreude und Lebensquali- tät zu gelangen. Wir legen Wert darauf, die Angehörigen in unsere Arbeit mit einzubeziehen, dies auch deshalb, weil wir in erster Linie mit ihrer Mithilfe viele wesentliche Informationen über die Biographie, über die Bedürfnisse und Gewohnheiten der uns anvertrauten Menschen er- fahren. Dies ermöglicht es uns, unsere Aktivitäten und therapeutischen Maßnahmen im Rahmen wertschät- zender und einfühlsamer Betreuung gezielt, und auf den Einzelnen ausgerichtet, zu gestalten. Im Friedrich-Ack- mann-Haus haben wir für demente und altersverwirrte Menschen einen beschützenden Bereich mit eigenem Sinnesgarten eingerichtet. Der beschützende Bereich bietet in sieben Doppelzimmern vierzehn Menschen ein neues Zuhause und entspricht damit der Wohngrup- pengröße einer größeren Familie. Im Zentrum befindet sich ein Aufenthaltsbereich mit Küche und integriertem Tresen, der als Ersatz für das sonst übliche Dienstzim- mer der Pflegekräfte dient. Alle Räumlichkeiten des be- schützenden Bereichs sind in freundlichen und warmen Farben gehalten und mit vielen alten Gegenständen ausgestattet. So findet man dort eine alte Couch, einen Ohrensessel, alte Bilder oder Fotos an den Wänden, die den Menschen von früher her vertraut sind. Dank spezialisierter Betreuung ist es uns möglich, den Men- schen ohne übermäßigen Einsatz von Psychopharma- ka zu helfen, die demenzbedingten Beeinträchtigungen so weit wie möglich auszugleichen. Da altersverwirrten Menschen die Gefühlswelt erhalten bleibt, trägt unse- re Pflege- und Betreuungskonzeption fraglos dazu bei, dass sie sich rundum wohler fühlen und dabei ruhiger werden. Sicher und geborgen im Alter Die Einrichtung Die Pflegeleistungen
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