BRK SeniorenWohnen Pasing-Westkreuz

16 ERINNERUNGEN Am 15. November 1984 öffnete das Senioren­ Wohnen Pasing-Westkreuz seine Pforten für die ersten Bewohnerinnen und Bewohner. Schon frü- her wurde das neue Haus zum Arbeitsplatz für Rosa Reindl, die der Einrichtung seit 40 Jahren, auch heute noch im Unruhestand, die Treue hält. Die Wahlmünchnerin erinnert sich Ich bin damals am ersten Oktober hier eingetreten. Vor mir war nur der Einrichtungsleiter, seine Sekretä- rin und die Leiter des Pflegedienstes und der Haus- wirtschaft schon im Haus. Gemeinsam mit mir kamen die ersten Pfleger und auch das Hauswirtschafts- personal. Es war alles noch ein bisschen Baustelle und keineswegs so, wie es sein sollte. Wir hatten „nichts“. Computer gab es damals ohnehin nicht, nur Schreibmaschinen. Es mussten Strukturen geschaf- fen werden, und so haben wir unsere Karteikarten angelegt und unser eigenes System organisiert, da- mit wir überhaupt arbeiten konnten. Die Verwaltung war damals aufgeteilt in Heimaufnahme, und den Be- reich Buchhaltung und Personalverwaltung. Ich hatte damals beide Bereiche und weder eine Einarbeitung und auch keine Kollegen zur Seite. Damals habe ich in Teilzeit gearbeitet, ein halbes Jahr später hat mich dann der Einrichtungsleiter gebeten, ob ich nicht Vollzeit arbeiten könnte. Ich habe mich dann für die Personalverwaltung entschieden. Ur- sprünglich hatte ich mit Altenpflege überhaupt nichts am Hut, ich kam aus einem ganz anderen Bereich der Verwaltung, auch nicht vom Roten Kreuz. „Der Einzug der ersten Bewohner war ein besonderes Ereignis für alle Beteiligten“ Sie sind zwar nach und nach eingezogen, aber wir mussten ja mit der Situation fertig werden. Damals hatten wir noch keine Wohnbereiche, nur eine einzige Station, die am Anfang belegt wurde. Und so mussten wir alle quasi die neuen Bewohnerinnen und Bewoh- ner begleiten. Außer im „Rüstigenbereich“ im vierten Stock. Dort sind Einzelpersonen oder auch Ehepaare eingezogen, die sich selbst versorgen konnten und ihre eigenen Möbel mitbrachten. Die Mitarbeiterinnen Rosa Reindl und Hildegard Schmidt-Gottschalk erinnern sich Ein Wahnsinnsjob, ohne PC und Übersetzungshilfe Wenn die Menschen vergessen, dass sie im Heim sind, haben wir eine gute Arbeit geleistet

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