Skilifte Lech Deutsch

36 Tagesverkehr – Limitierung der Tickets Die Skiliftgesellschaften von Lech und Zürs haben sich 1991 freiwillig bereiterklärt, eine Selbstbeschränkung der Skifahrer- zahl im Skigebiet einzuführen. Im Falle einer Limitierung der Skifahreranzahl werden keine Kurzzeitkarten mehr ausgege- ben - außer für Gäste, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Lech angereist sind. Damit wird das Skigebiet nicht über- belastet und kann auch an Spitzentagen den Gästen mehr Sicherheit und den gewohnten Komfort im Skigeibet bieten (geringe bis gar keine Wartezeiten, genügend Platz auf den Pis- ten, keine Überbelastung in den Restaurants, etc.). Seit bald 20 Jahren zertifiziert nach ISO 9001 Die Skilifte Lech verstehen sich als kundenorientiertes Dienst- leistungsunternehmen der Fremdenverkehrsbranche. Sie sind als erstes Seilbahnunternehmen Österreichs seit 1996 nach ISO 9001 und seit 1998 nach ISO 14001 zertifiziert. Verantwortungsbewußter Umgang mit unserer alpinen Um- welt und eine aktiv vorsorgende Umweltpolitik sind uns ein besonderes Anliegen. Die für uns relevanten einschlägigen Rechtsvorschriften sind die Basis unseres Umweltmanage- ments. Wir sichern ihre Einhaltung daher durch besondere organisatorische Maßnahmen nach innen und außen. Darü- ber hinaus legen wir in Abstimmung mit unseren Partnern im Tourismus großen Wert auf nachhaltiges Wirtschaften. Wir fördern und betreiben die Erforschung und Entwicklung von Methoden und Verfahren zur Sicherung der bodenständigen, hochalpinen Flora und Fauna und einer stabilen Landschaft. Für die Zusammenarbeit mit allen engagierten Umweltpfle- gern, Landwirten, Institutionen, … Die Sicherheit unserer Gäste und unserer Mitarbeiter steht bei all unseren Unternehmungen an oberster Stelle. Durch die konsequente Einhaltung aller einschlägigen Rechtsvorschrif- ten, der exakten Erfüllung aller sinnvollen Auflagen sowie der ständigen Schulung unserer Mitarbeiter stellen wir sicher, dass Gefahrenquellen minimiert bzw. ausgeschalten werden. Energie, Ressourcen Beteiligung am Biomasse-Heizwerk Lech, sowie Anschluss aller im Ortszentrum befindlicher Skiliftgebäude; dadurch Verringerung der Emissionen und Verwendung nachwachsen- der Rohstoffe; Rud-Alpe sowie Mitarbeiterhaus der Balmalp in Zug werden mittels Erdwärme beheizt; Nachtspeicher- Marmorsteinofen sorgt für Wärme in der Balmalp; Einbau einer Photovoltaikanlage mit transparenten Power-Zellen zur Stromerzeugung in die Bergstation Kriegerhorn; Integration einer Solaranlage in die Talstation Kriegerhorn für die Warm- wasseraufbereitung der umliegenden Werkstätten; Verringe- rung des Energiebedarfs durch Wärmerückgewinnung, sowie durch Einsatz hochwertiger Dämmstoffe bei Gebäuden. Energieverbrauch Der jährliche Stromverbrauch von fast 5 MWh teilt sich in ca. 57 Prozent für die Beschneiung, 34 Prozent für die Liftanlagen und 9 Prozent für die Gastronomie auf. Da der Energieauf- wand für die Beschneiung relativ hoch ist, wird besonders da- rauf geachtet, dass nur beschneit wird, wenn dies absolut not- wendig ist und auch nur die Mengen erzeugt werden, welche aufgrund von Erfahrungswerten unbedingt benötigt werden. Zudem erfolgt die Schneeerzeugung möglichst vor Saisonbe- ginn bzw. nachts, also in der verbrauchsschwachen Zeit. Ein Programm für Energiecontrolling wird seit 2012 schritt- weise aufgebaut, mit dem alle relevanten Stromdaten (Leis- tung, Wirkungsgrad, etc.) ausgewertet werden können - v.a. der Pump- und Kompressorstationen der Beschneiungsanla- ge, da dort in kürzester Zeit sehr viel Energie verbraucht wird. Aber auch der Stromverbrauch aller Seilbahnen, Mitarbeiter- häuser und Gastronomiebetriebe können genau unter die Lupe genommen werden. Die Skilifte Lech Unser Anliegen

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