Skilifte Lech Deutsch
16 1973 werden erste Versuche mit einer Schneekanone am Schlusshang Schlegelkopf samt genauesten Leistungsmessungen unternommen. 1977 wird die Schneeanlage am unteren Drittel des Schlegelkopfs mit sechs Hydranten gebaut. 1982 Erste Bauetappe der Großbeschneiungsanlage mit unterirdischer Pump-, Kompressor- und Trafostation bei der Talstation Schlegelkopf, gebaut wurde eine sog. hybride Anlage, um sowohl Propeller- als auch Druckluftkanonen einsetzen zu können. Damit kann bei allen relevanten Klimaverhältnissen Schnee erzeugt werden. Es war nun möglich, die Schlegelkopfpiste in wenigen Tagen bis zur Hälfte hinauf zu beschneien. Installation von Unterflurzapfstellen mit Wasser-, Luft- und Stromanschlüssen sowie Einführung eines Sys- tems zur Ortung dieser mittels Lawinenverschütteten- suchgerät (LVS). 1983 konstruierte Diplomingenieur Michael Manhart den Arlberg-Jet, eine neuartige Schneekanone. Grund war die hohe Lärmbelästigung der bekannten Druckluft- kanonen sowie der enorme Energieverbrauch, welcher mit dem Arlberg-Jet halbiert werden konnte. 1988 beschneite der Arlberg-Jet exklusiv alle Wintersport- anlagen bei den Olympischen Spielen in und um Die Beschneiung - Wasser, Luft und sonst nichts Dass die Schneesicherheit einen der wichtigsten Qualitätsfaktoren im Wintertourismus darstellt, erkannten die Skilifte Lech frühzeitig. Im Zusammenhang mit der technischen Schneeerzeugung stand von Anfang an das Ziel des effizienten Einsatzes und der Energieoptimierung. Auch ist und war es den Skiliften Lech ein Anliegen, die Umwelt nicht unnötig mit Öl zu belas- ten. Daher wurde auf die teureren, aber ölfreien Schraubenverdichter gesetzt. Nach wie vor gilt die Devise: „Wasser, Luft und sonst nichts!“ Calgary/Canada. Ebenfalls entwickelte TR DI Michael Manhart, den nach wie vor weltweit einzigartigen und immer noch in Betrieb befindliche Schneekanonen- prüfstand, welcher im Laufe der Jahre ständig ver- bessert und aufgerüstet wurde. Es werden damit nach wie vor fast alle internationalen Neuentwicklun- gen am Schneekanonenmarkt getestet. 1986 Zweite Bauetappe der Großbeschneiungsanlage; Bau der Kompressorstation 1 auf halber Höhe des Schlegelkopfs. Mit dieser Erweiterung war es nun möglich, den kompletten Schlegelkopf samt angrenzenden Pisten zu beschneien. 1988 Bau der Schneeanlagen Zug-Madloch und Schlosskopf. 1989 Installation von Schneileitungen an der Hinterwies- piste, um eine Strecke für den Rennsport zur Verfü- gung zu haben, die auch im Frühjahr noch ideale Bedingungen aufweist. 1990 Erweiterung der Schneeanlage Schlegelkopf hinsichtlich der beschneibaren Fläche und der Leistungsfähigkeit. 1996 Dritte Bauetappe der Großbeschneiungsanlage: Sämtliche Flächen bis auf das Kriegerhorn sowie über die Furka bis zur Steinmähder-Talstation konnten nun beschneit werden, Umstellung der Unterflurzapf- stellenortung vom LVS-System auf elektronische Sender. Chronik
Made with FlippingBook
RkJQdWJsaXNoZXIy NDYxMw==