BRK St. Georgshof
11 Heute möchte ich erzählen, warum ich mich für das Arbeiten im St. Georgshof, in der Frankau in Ret- tenbach, entschieden habe. Mein Name ist Ursula (Ulla) Bohl, und ich arbeite seit fast 2 Jahren im St. Georgshof, aber warum? Nach fast 2 Jahren ohne Arbeit habe ich gemerkt, wie wichtig mir der Kon- takt zu Menschen und eine sinnvolle Aufgabe im Alltag sind. Ich bin ein aktiver Mensch, reise gerne, fühle mich fit und offen für Neues. Mit Menschen zusammen zu sein gibt mir Energie und Lebensfreude. Langweilig war mir in dieser Zeit nie. Ich habe 7 Enkelkinder, die mich auf Trab halten. Außerdem engagiere ich mich ehrenamtlich, was mir ebenfalls viel bedeutet. Trotz- dem habe ich festgestellt, dass mir die regelmäßigen Begegnungen und die Struktur der Arbeit fehlten. Besonders schätze ich die Menschen auf der Arbeit, jeder bringt seine eigene Geschichte und seine Per- sönlichkeit mit. Genau diese Begegnungen machen den Alltag interessant und lebendig. Ich höre gerne zu, tausche mich aus und finde es bereichernd, Teil dieser Gemeinschaft zu sein. Arbeit bedeutet für mich deshalb nicht nur Beschäftigung, sondern aktiv am Leben teilzunehmen, Erfahrungen weiterzugeben und weiterhin gebraucht zu werden. Das hält mich geistig und sozial fit und gibt meinem Alltag eine schöne Balance..., und nebenbei habe ich in dieser Zeit auch viel Neues gelernt, wobei mich meine Kolleginnen und Kollegen immer unterstützt haben. Auch der fi- nanzielle Aspekt ist natürlich ein zusätzlicher Gewinn und gibt mir ein gutes Gefühl von mehr Unabhän- gigkeit. Also: Arbeiten während der Rente: für mich immer wieder, so lange dies möglich ist. Ursula (Ulla) Bohl, seit August 2024 im St. Georgshof tätig. Zu finden bin ich auf der Wohngruppe A/B Rente genießen, oder doch arbeiten…?
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