70 Jahre Forggensee
Der See ist mit einer Wasseroberfläche von 15,2 Quadratkilometern Bayerns fünftgrößter See und der größte Stausee Deutschlands. Seinen Namen erhielt der See von dem ehemaligen, überfluteten Weiler Forggen. Das Volumen des Sees liegt bei 168 Millionen Kubik- meter Wasser im Vollstau. Nach den Hochwasserereig- nissen von 1999 und 2005 wurde der maximale Wasser- pegel bei Vollaufstau von 782 Meter über Normalnull auf 780,5 m ü. NN reduziert. Der Forggensee ist in Nord-Süd-Ausdehnung 8,7 km lang, misst an seiner breitesten Stelle 2,8 km und ist an der tiefsten Stelle 39 Meter tief. Die größten Zuflüsse zum Forggensee sind neben dem Lech die Füssener Ache und die Mühlberger Ache auf Schwangauer Seite. Das Wassereinzugsgebiet des Forggensees umfasst knapp 1600 Quadratkilometer mit den Lechtaler und Tannheimer Bergen und dem Ammergebirge. Zuflüsse: Lech, Füssener Ache, Mühlberger Ache Abfluss: Lech Größere Orte am Ufer: Füssen Weitere Orte am See: Schwangau, Halblech, Rieden am Forggensee, Roßhaupten Forggensee 26 Daten zum Kopfspeicher/Forggensee Höhenlage (bei Stauziel): 780,5 m ü. NN Wasseroberfläche: 15,2 Quadratkilometer Mögliche Rückhaltefläche: 20 Quadratkilometer (ca. die Fläche des Frankfurter Flughafens) Speicherraum: 168 Mio. Kubikmeter Stauseelänge: 8,7 km Stauseebreite: 2,8 km Einzugsgebiet: 1.594 km² Bemessungshochwasser: 1.300 m³/s (Hundertjähriges Hochwasser HQ100) Daten zum Speicherbauwerk Bauzeit: 1950–1954 Höhe über Talsohle: 37 m Höhe über Gründungssohle: 41 m Höhe über Gewässersohle: 34,8 m Höhe der Bauwerkskrone: 785 m ü. NN Bauwerksvolumen: 650.000 Kubikmeter
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