70 Jahre Forggensee

Wasserrettung oft der erste Helfer vor Ort und können Verletzte schneller dem Landrettungsdienst überge- ben. Größere „Schiffskatastrophen“ waren bisher nur ein Übungsszenario. Heute teilen sich die Ortsgruppen Füssen und Roßhaupten die Arbeit auf und rund um den See. Auch die Polizei ist auf demWasser präsent, weniger, um die Geschwindigkeit zu kontrollieren, denn als Ge- wässeraufsicht, um die Schutzgebiete entlang der See- ufer zu kontrollieren und ein reibungsloses Miteinander beim Ausüben von Wassersport zu ermöglichen. Zwar haben all jene Vorfahrt, die ihr Gefährt mit Muskelkraft antreiben (Ruderer im weitesten Sinne), doch die Mo- torboote der Rettungskräfte und der Forggenseeschiff- fahrt haben immer Vorrang vor allen Freizeitkapitänen. Gleich nachdem der Forggensee erstmals aufgestaut wurde, zeigte sich, dass die schon knapp zehn Jahre zuvor gegründete Wasserwacht-Ortsgruppe Füssen ein ständig am See verfügbares Rettungsboot benötigen würde. So erhielten die Männer und Frauen der Wasserrettung 1956 ihr erstes Boot, ein sechs Meter langes Holzboot mit einem 18 PS starken Außenbordmotor. Mittlerweile wurde das siebte Boot in Dienst gestellt, angepasst an die veränderten Bedingungen einer Rettung aus „Seenot“. Im Laufe der Jahre gab es den einen oder anderen Einsatz, der die Rettungskräfte vor immer neue Herausforderungen stellte, etwa mit dem Auf- kommen neuer Sportarten wie dem Kitesurfen. Auch angesichts der vielen Picknick- und Badeplätze, ist die Schiff ahoi 20 Unterwegsmit Boot und Schiff

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