70 Jahre Forggensee
Auslöser dafür waren unter anderem das Pfingsthoch- wasser 1999 und das zweite, nicht minder dramatische Hochwasser 2005, als der See bis an die Grenze der Belastbarkeit aufgestaut wurde, um vor allen Dingen Augsburg zu schützen. So wurde zum 50-jährigen Jubiläum des Kraftwerks- betreibers EON die neue Hochwasserentlastung (HWE) am Kraftwerk Roßhaupten eingeweiht. Dadurch kann früher als bisher Wasser in den Unterlauf abgegeben werden, wenn etwa Hochwasserspitzen aus dem Lech- tal erwartet werden und Speicherraum benötigt wird. Eine enge Zusammenarbeit der Wasserwirtschafts ämter am Lech, aber auch grenzüberschreitend zwischen Bayern und Tirol bei der Wetter- und Hoch- wasserprognose macht dies möglich. Insgesamt beträgt die mögliche Retentionsfläche (Überflutungsfläche) als Hochwasserschutzraum gut 20 Millionen Quadratmeter. Eine erste Bewährungsprobe bekam die neue HWE, als beim Hochwasser im August 2005 die stromabwärts liegenden Orte, vor allem Augsburg, vom Hochwasser verschont blieben. Der Forggensee als Hochwasserschutzraum 18
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