70 Jahre Camping Hopfensee

70 9 Jahre Zumeist brachten die Gäste die Mayrs auf die Idee, das eine oder andere Produkt in den Verkauf mit aufzunehmen. „Zum Beispiel die Küchenrollen“, er- innert sich Herta Mayr. Ein Ehepaar aus Dänemark hatte nach dem in Skandinavien weit verbreiteten Küchenhelfer gefragt. Unter freiem Himmel und auf der grünen Wiese Schließlich wuchs der Laden, hier gab es später auch eine Wasserstelle und einen Fischkalter. Dort konnten die Gäste ihre gefangenen Fische aufbe- wahren – bis zur Abreise. Das zweite Büro war nicht nur überdacht, hier fanden sich auch Informationen über die Gegend und Ausflugsmöglichkeiten sowie Plakate, Broschüren und ein Telefon. Für heuti- ge Verhältnisse unvorstellbar, musste man in den 1950er Jahren noch ein Telefonat zuerst einmal anmelden. „Irgendwann wurde dann die Verbindung hergestellt und die Camper konnten mit ihrem Zu- hause reden“, erinnert sich Herta Mayr. Dabei galt damals die Devise „Fasse dich kurz“, denn es wurde minutengenau abgerechnet und Auslandsgespräche waren natürlich besonders teuer, zum Beispiel in die Niederlande oder Amerika. Heutzutage ist ein Laden auf dem Camping- platz obligatorisch, wo der Camper alles für den täglichen Bedarf bekommt, morgens frische Brötchen und mittags natürlich einen warmen Imbiss. Ein absolutes Novum aber vor 70 Jahren, und entsprechend war der Laden eher ein Lädchen, winzig, wo es nur das Nötigste gab. 2. Büro aus Schaltafeln mit Telefon Herta mit Sohn Arno

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