70 Jahre Camping Hopfensee

70 23 Jahre Inzwischen arbeiten auch die Ehemänner von Dana und Aylin im Betrieb mit, sehr zur Freude der Seniorchefs, die beide noch aktiv sind. Wenn etwa wie bei den Umbauarbeiten an der Schran- ke plötzlich alte Leitungen zum Vorschein kommen, ist Eduard Mayr eine große Hilfe für Silvan. Schon immer hat er seinem Großvater auf dem Platz geholfen, ist „mit der Arbeit groß geworden.“ Schließlich machte er die Ausbildung zum Kaufmann für Tourismus und Freizeit. Eigentlich aber ist Silvan der All- rounder und der Problemlöser auf dem Platz. Neben den Renovierungs- und Umbauarbeiten kümmert er sich um die Details auf dem Platz, vor und hinter den Kulissen. In der Lehre beim Großvater gab es jeden Tag etwas Neues zu tun und auch so ist Silvan durchgehend auf dem Platz unterwegs. Vor allem war für Silvan immer klar, dass er das Ergebnis seiner Arbeit sehen möchte. „Am Fließband, das wäre nichts für mich gewesen. Dann vielleicht Land- schaftsgärtner.“ Seine Großeltern bewundert er dafür, wie weit sie vorausgedacht haben, was man realisieren könnte. Wie sein Großvater zum Beispiel beim Hallenbad zur dama- ligen Zeit alles so gut durchdacht habe, damit es auch funktioniert. Auch Aylin hatte anfänglich keine Idee, welche Richtung sie einschlagen und vor allem, dass sie heute die Bäder- abteilung leiten würde. „Früher hatte ich keine Geduld für Physiotherapie,“ erinnert sie sich. Eher schon für Innen- architektur und vielleicht eine Schreinerlehre. Irgend- wann aber entdeckte sie ihre soziale Ader und in Verbin- dung mit dem Campingplatz habe es dann irgendwann „Klick“ gemacht und sie wollte in Richtung Massagen gehen. „Warum nicht gleich Physiotherapie,“ habe ihr die Oma vorgeschlagen, woraufhin sie sich bei der Physio- therapieschule in Kempten bewarb und in der Kurabtei- lung im Campingplatz übergangsweise jobbte. Ohne „Plan B“, wie sie erzählt, trat sie dann in Kempten an, was das Komitee einigermaßen begeisterte. Vor acht Jahren dann machte sie ihr Examen und „seitdem bin ich hier auf dem Campingplatz.“ Wo sie die Abteilung von ihrer Mutter Anja übernahm und auch von ihren Kennt- nissen profitiert.

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