Haus Ernestinenhof

Essen-Stoppenberg ZECHE ZOLLVEREIN, IM ZEICHEN DES FÖRDERTURMS UNSERE STADT Wahrzeichen von Stoppenberg, wo sich der Schacht 12 befindet, dürfte zweifellos die Zeche Zollverein sein. Hier wurde mehr als 100 Jahre lang, bis 1986, Steinkohle un- ter Tage abgebaut. Der Komplex „Schacht 12“ mit dem mächtigen „Doppelbock“ bzw. Förderturm ist heute Teil des UNESCO-Welterbes und Wahrzeichen des Steinkohle­ bergbaus. Die Anfänge der Stadt liegen um das Jahr 1073, als die Äbtissin Swanhild die Stiftskirche Maria in der Not erbauen ließ, eine dreischiffige Pfeilerbasilika mit quadratischem Chorhaus. Seit 1808 bildete Stoppenberg mit Nachbarge- meinden die Munizipalität Altenessen. 1899 wurde auf dem Berg im heutigen Hallopark der Kaiser-Wilhelm-Aussichts- und Museumsturm eingeweiht. 1929 wurde Stoppenberg schließlich nach Essen eingemeindet. Heute leben rund 17.000 Menschen in dem überwiegend durch Wohnbebau- ung und etwas Kleingewerbe geprägten Stadtbezirk VI. Stoppenberg ist ein Stadt- teil von Essen und grenzt im Nordosten an Essen-Mitte respektive den Stadtkern, wo mit dem Essener Münster die „Keimzelle“ der Stadt liegt. Stoppenberg bezeichnet eine kleine Anhöhe mit der romanischen Stiftskirche, die nur über Stufen (Stoppen) zu erreichen war.

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