Haus am Weigandufer Berlin-Rixdorf
Günter-Till Krall, Vorsitzender des Bewohnerbeirates, kam damals nach einem Krankenhausaufenthalt ins Haus am Weigandufer. Nachdem sich der gelernte Maler, der über 50 Jahre gearbeitet hat, nicht mehr allein versorgen konnte, benö- tigte Krall einen Pflegeplatz. „Hier im Haus war ein Zimmer frei, ick habe mich darum beworben und hatte Glück“. Grund zum Meckern, wie Krall schmunzelnd meint, habe er wenig: „Ick bin nich unzufrieden hier“. Angesprochen auf das Essen meint er: „Dit ist in Ordnung“. Und auch die Freizeit, vor allem die Gestaltungsmöglichkeiten im Haus gefallen ihm. „Es gibt Filmvorführungen, Spielerunden und wir feiern viel, ob nun an Ostern, Pfingsten oder jetzt das Oktoberfest“. Schön sei auch, dass man als Bewohner sich im Kiez bewegen könne, ob nun ins Café in der Sonnenallee oder auf ein Bier in die Kneipe an der Ecke. Aber auch so hat Krall immer zu tun und genießt seine Hobbys: „Mir is nich langweilig“, meint er, obwohl er nicht mehr Bowlen geht oder wie früher, Schlagzeug spielt. Dafür, dass es auch weiterhin so bleibt, sorgt der fast 80-Jährige allerdings und arbeitet als Bewohnerbeirat aktiv im Haus mit. „Ick bin nich unzufrieden“ UNSERE BEWOHNER ERZÄHLEN
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