KORIAN Haus am Vosseberg

DACHTERRASSE UND EIN BESCHÜTZENDER BEREICH Die Zahl der Menschen mit Demenz nimmt leider immer weiter zu. Dabei gehen im Fortschreiten der Erkrankung immer Erinnerungen verloren, was wir eben getan haben oder vor einer Woche fehlt ebenso, wie das Wissen um Ort und Zeit. Deshalb müssen Menschen mit Demenz speziell geschützt werden, denn sie wissen nicht, wo sie gerade sind oder herkommen. Oft spricht man in diesem Zusammenhang von Hinlauftendenzen, denn Erinnerungen, wo er oder sie früher gearbeitet hat sind durchaus noch lebendig. Weshalb der Bewohner „Reißaus“ nimmt, in der festen Überzeugung, doch jetzt zur Arbeit gehen zu müssen. Deshalb auch sind die beschützenden Bereiche so eingerichtet, dass ein Signal unsere Mitarbeiter alarmiert, sobald ein Bewohner versucht, den Bereich zu verlassen. So können wir ihn rechtzeitig davor bewahren, unser Haus zu verlassen und in einer ihm unbekannten Umwelt quasi verloren zu gehen. Damit unsere Bewohner, ob nun dementiell erkrankt oder nicht, aber nicht nur im Haus bleiben müssen, bieten wir ihnen zahlreiche Aktivitäten wie den Besuch auf dem Wochenmarkt oder Spaziergänge in der näheren Umgebung. Dazu lädt auch die großzügige Gartenanlage ein, die wir rund um das Haus geschaffen haben und die jetzt im Frühling erblühen wird. Außerdem verfügt unser Haus über eine großzügige Dachterrasse mit Sonnenliegen und Strand- körben, die den Blick über Papenburg eröffnet. BRÜCKE DER GENERATIONEN Nachdem direkt neben unserer Einrichtung der Rot-Kreuz-Kindergarten Vosseberg liegt, planen wir nach dem Vorbild der Generationenbrücke Deutschland eine Zusammenarbeit. So sollen Kinder und Senioren einen Nachmittag pro Monat gemeinsam verbringen, denn ein Kinder­ lachen verzaubert den Alltag und macht das Leben schöner. Auch ist eine enge Zusammenarbeit und Vernetzung mit anderen Senioreneinrichtungen in und um Papenburg geplant, um die Pflege der uns anvertrauten Bewohner noch besser zu gestalten. Deshalb bilden wir in unserem Haus auch junge Menschen zu Fachkräften in der Altenpflege aus oder bieten Fortbil- dungen und Qualifizierungen an, etwa in der Gerontopsychiatrie. Dabei beraten wir ältere Patienten und deren Angehörige, die unter psychischen und körperlichen Erkrankungen leiden. Langfristig sind mehrere Stellen in der Ausbildung geplant. BESUCHSDIENSTE Schon jetzt ist unser Haus gut in die Nach- barschaft eingebunden und es gibt einen ehrenamtlichen Besuchsdienst unserer Nachbarn. Darüber hinaus kommt der Malteser-Besuchsdienst Abendsonne in unsere Einrichtung und auch Mitarbeiter der Hospizbewegung Papenburg und Umgebung. Der Hospizverein bietet neben der Begleitung der Angehörigen, die einen lieben Menschen verloren haben auch die Sterbebegleitung an. Dabei steht im Vorder- grund des Engagements die Erhaltung der größtmöglichen Lebensqualität des schwer erkrankten Menschen. Denn, so heißt es im Hospizverein: Hospiz heißt „Leben, Leben bis zuletzt“! Kiel gelegt und schließlich auch zu Wasser gelassen – jedes Mal wieder ein Schauspiel für die Zaungäste und Millimeterarbeit für Kapitän und Mannschaften. Die Papenburger Werft ist Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH) und Teil der Route der Industriekultur im Nordwesten. DAS HAUS AM VOSSEBERG - EINE NEUE HEIMSTATT IN DER TEXTILINDUSTRIE Schon 1982 schlossen sich die Tore des Bekleidungswerks Emsland am Vosseberg für immer. Auf den rund 7000 Quadrat­ metern Grundfläche, dort, wo früher Berufs- bekleidung hergestellt wurde, wuchs in gut einem Jahr Bauzeit das neue Seniorenpfle- geheim empor. Auf rund 4500 Quadrat­ meter Nutz- und Wohnfläche entstanden vier Wohngruppen, verteilt auf zwei Etagen. Bei der Eröffnung Ende November bot das Haus Am Vosseberg Platz für 88 Pflegebe- dürftige in der Kurzzeit- und der Vollstatio­ nären Pflege, sowie einen Beschützenden Bereich für dementiell erkrankte Bewohner. In dieser eigenen Wohngruppe stehen 24 der 88 Pflegeplätze zur Verfügung, womit wir seinerzeit eine Versorgungslücke in Papenburg schließen konnten.

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