Zentrum für Betreuung und Pflege am Schloss Neuwied
Sobald die ersten Sonnenstrahlen kitzelten, hielt es die Bewohner nicht mehr drinnen. Dann wurde der grüne Daumen ausgepackt und der Stadtgarten wurde zu unserem Ge- wächshaus, wo viele leckere Kürbisse und To- maten herangezogen wurden. Auch der eine oder andere Ausflug mit den Bewohnern in die Umgebung war im Sommer noch möglich. Auch ein (Schaufenster-) Bummel in der Stadt- mitte sorgt für Abwechslung und natürlich lädt der Neuwieder Deich, der einzige im Rheintal, auch zu einem Spaziergang ein. Nur gut 300 Meter von unserer Einrichtung kann man schon am Rhein promenieren. Die zweite Jahreshälfte war dann vor allem ge- prägt von Aktivitäten im Haus. Wir haben den neuen Heimbeirat gewählt, der die Interessen unserer Bewohner vertreten soll. Es gab Well- ness für die Seele, Kuchen und Plätzchen wur- den gebacken und ebenso leidenschaftlich vernichtet beim Kaffeeklatsch oder in geselli- ger Handarbeitsrunde. Es gab Lieblingsessen und viele Anlässe zu feiern und zusammenzu- kommen. Wir haben die „Woche der Demenz“ gewürdigt und im September Fortuna beim Gewinnspiel herausgefordert. Ein schöner An- lass war die Rückkehr des alten Wappens, das schon den Giebel an der Post zierte und nun auch an unserem Haus wieder zu sehen ist. Wir haben die Feiertage im Herbst begangen, Bingo gespielt und etwas für die grauen Zellen getan, ehe der Advent und damit die Weih- nachtszeit näher kamen. Die Zeit für unsere Sternegasse war gekom- men: analog zum „Knusperpfad der Stadt Neu- wied“ in der Innenstadt luden wunderschön geschmückte und beleuchtete Fenster zum Staunen, Schmunzeln und Lesen ein! Und dann musste die Weihnachtspost erledigt werden ehe der Heilige Abend heranrückte. AKTIVER KÖRPER UND EIN WACHER GEIST „Aber wehe, wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe! - Ach, das war ein schlimmes Ding, wie es ging ... und ... ging. Drum ist hier, was sie getrieben, abgemalt und aufgeschrieben.“ - Von wem ist hier die Rede? Haben Sie Max und Moritz von Wilhelm Busch erkannt? Mit Poesie- alben und alten Märchen wird Erinnerungspfle- ge getrieben und die grauen Zellen auf Trab gehalten. Natürlich singen wir gemeinsam, spielen, handarbeiten oder basteln nützliche Dinge. Großen Zuspruch erhalten auch unsere Back- und Kochexperimente. Wie wir das Gedächtnis trainieren, so hal- ten wir auch den Körper mit Gymnastik fit und jung. Wir bieten ein umfangreiches Wo- chenprogramm mit vielen Aktivitäten sowie Kultur- und Freizeitangeboten, das auch Spielegruppen, Gesprächskreise und eine Kreativwerkstatt beinhaltet. Alle Bewohner sind herzlich eingeladen aktiv an der Hauszeitung oder im Heimbeirat mitzuwirken.
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