Seniorenresidenz Curanum Remagen

niedergebrannt haben. Die reichen Malereien entstehen durch die Düsseldorfer Nazarener. Bekanntheit erlangt Remagen durch die Eisenbahnbrücke zwischen Remagen und Erpel. Im Ersten Weltkrieg wird die, nach Erich Ludendorff benannte Brücke aus mili- tärischen Gründen errichtet, am 7. März 1945 konnten die alliierten Truppen nach heftigen Kämpfen diesen Brückenkopf einnehmen, was auch von Hollywood filmisch (Die Brücke von Remagen 1969) umgesetzt wurde. Nur zehn Tage nach der Einnahme allerdings stürzt die Brücke, wahrscheinlich infolge der Kampfhandlungen und der missglückten Sprengung, ein. Neben dem Friedensmuseum (eröffnet 1980) und der Kapelle Schwarze Madonna (1987) wurde die Stadt 1998 Standort der FH Koblenz. Auf dem Gelände eines ehemaligen Kriegs- gefangenenlagers der Alliierten steht heute der RheinAhrCampus, wo die Fachbereiche Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Mathematik und Technik angeboten werden. Wo die Ahr Gevatter Rhein küßt, liegt die verbandsfreie Stadt Remagen. Die Ahr ist auch Namensgeber für den rheinland-pfälzi- schen Landkreis Ahrweiler, in dem Remagen liegt. Knapp 16.000 Einwohner leben hier auf der linken Rheinseite zwischen den Großräumen Köln-Bonn und Koblenz. Die Ursprünge Rigomagos’ (rīgs= König, magos= Feld, also Königsfeld) gehen zurück auf die Kelten, im Jahr 3 nach Christus errichten die Römer hier das Kastell Rigomagus. Einzig dieses Kastell und eine Befesti- gung in Köln bleiben unzerstört, als die Germanen um das Jahr 356 einfallen. Um 770 wird Remagen erstmals erwähnt, 1110 gründen die Einwohner Remagens eine Probstei, 1122 entsteht das Nonnenkloster Nonnenwerth. Um 1164 erhält die Probstei der Abtei Siegburg Reliquien des heiligen Apollinaris, dessen Namen auf den Berg und das Kloster übertragen wurden. Zwischen 1839 und 1843 wurde die Apollinariskirche errichtet, nachdem schwedische Truppen im 30-jährigen Krieg Ort und Probstei Remagen MIT AUSBLICK UND GESCHICHTE

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